Weekend


Adventures in Hong Kong

Weekend Activities


Kayak, Schwimmen, Bier

Nach der langen Wanderung am Samstag musste ich am Sonntag auch was für die Arme tun. Deshalb bin ich mit meinen Mitbewohnern auf eine Kayaktour gegangen. Mit genügend Snacks und Bier sind wir von Strand zu Strand gepaddelt und schwimmen gegangen.

Group Selfie

Für das Bild gilt übrigens: Sonnenbrille=Spanier


MacLehose Trail - Stage 9 & 10

Am Samstag habe ich die letzten 22 km des MacLehose Trails abgeschlossen. Weil der ziemlich lang und unspektakulär war, bin ich ihn alleine gegangen - ich wollte niemanden die lange Strecke ohne schöne Aussicht antun.

Der erste Abschnitt bestand weitestgehend aus einer Straße. Es hat sich angefühlt, wie in einem deutschen Tropenhaus - die ganze Zeit zwitschern exotische Vögel und grillen irgendwelche Insekten. Manchmal schreit ein Affe aus den Bäumen und dabei ist es relativ schwül.

Straße

Nach guten 10 km habe ich das Reservoir erreicht.

Reservoir

Die Strecke entpuppte sich dann doch schöner, als erwartet. Vor allem die Sonne hat den Abschnitt 10 zu einer schönen Route gemacht.

Mountain

Am Ende bin ich zum Sonnenuntergang in Tsuen Mun herausgekommen - einer kleinen Vorstadt mit etwa einer halben Millionen Einwohner.

Tsuen Mun

Dort habe ich Distanzposten 200 erreicht und offiziell die gesamten 100 km des Weges geschafft.


Es ist wieder Strandsaison

Die offizielle Adresse meiner Uni lautet 'Clear Water Bay Road'. Heute bin ich bei dem guten Wetter deshalb einfach mal mit meinen Mitbewohnern dieser Straße gefolgt.

Clear Water Bay Beach 1

Wir sind auch eine Runde schwimmen gegangen - natürlich im bewachten Strandabschnitt und innerhalb der Hainetze.

Swimming

Als der Strand im Schatten lag, sind wir einfach zum nächsten gelaufen und hatten noch etwas mehr Zeit bis zum Sonnenuntergang.

Sunset


The Twins

Am Samstag habe ich mit Sean eine Wanderung mit 'epic food' kombiniert. Nach Dim Sum Frühstück in einem Lokal, in dem wir nur dank Seans Kantonesischkenntnisse überhaupt einen Platz uns Essen bekamen sind wir nach Stanley in den Süden der HK Island aufgebrochen.

Stanley

Das Wetter war sehr bemerkenswert, denn während im Westen dicke Regenwolken hingen, konnte man im Osten die Sonne durch die Wolken scheinen sehen.

Alee

Die Wanderung selbst ging dann zuerst steil den ersten Berg hinauf. Auf der Spitze kann man dann den nächsten 'Zwilling' sehen und in diesem Moment traf mich die Erkenntnis, dass wir nun den gesamten Weg wieder hinunter bis auf Meereshöhe laufen müssen, nur um anschließend wieder die gleiche Höhe zu erklimmen.

Twins

Immerhin konnte man dort dann in den Wolken den dicht besiedelten nördlichen Teil der Insel sehen.

Downtown

Nach der Wanderung haben wir unsere Suche nach gutem Essen fortgesetzt und haben in dieser Schlange für Beef Brisket mit Nudeln gewartet:

Beef Brisket

Eins der besten Dim Sums, dann eines der besten Beef Briskets - da ging für den Nachtisch natürlich nichts unter den besten Waffeln:

Waffles


Schnitzel und Paulaner

Am Samstag sind wir ein Bier im 'brotzeit' trinken gegangen. So ganz groß war die Auswahl an Bieren nicht - es gab Paulaner, Krombacher und Stiegl aus Österreich.

Immerhin war die Karte in Deutsch mit chinesischen und englischen Übersetzungen gehalten. Den Test nach authentischer Bestellungsaufnahme in Deutsch haben die Kellner aber nicht bestanden: Mein dunkles Weizen wurde dann zu einem 'A Dunkle' in Englisch.

Schnitzel

Große Freude hat es mir bereitet, den Nachbartisch beim Schnitzelessen zu beobachten. Traditionell chinesisch kommt das Essen in die Mitte und wird geteilt. Außerdem waren sie wohl der Meinung, dass ein Weißwein besser passt, als Bier. Die beiden waren ohnehin mehr auf ihr Smartphone fixiert, als auf das Essen oder den Partner.


Maclehose Trail - Stage 1

An diesem Wochenende bin ich um das High Island Reservoir gewandert.

Map

Trotz des trüben Wetters, war das Wasser des Reservoirs türkis-blau.

Reservoir

Die Gegend ist gleichzeitig ein Geopark mit vielen verschiedenen Gesteinsformationen, die in der vulkanischen Geschichte der Gegend entstanden sind.

Geo

Und dies ist seit langem Mal wieder eine Wanderung, die einen Strand passiert.

Beach


Sunset Peak - ohne Sunset

Am Sonntag haben wir uns für eine Wanderung in Lantau entschieden. Ziel war es, Sunset Peak in 869 Metern Höhe zu erklimmen und oben auf den Sonnenuntergang zu warten. Wir haben uns ein paar schöne Fotos und Videos versprochen.

Allerdings lag der Gipfel schon bei der Ankunft in den Wolken. Sunset Peak

Meine Hiking Crew für diesen Sonntag kommt aus Mumbai und Seattle.

Hiking Crew

Man fühlt sich bei den Wanderungen hier immer etwas so, wie im Tropenhaus für exotische Vögel im Zoo - warm, feucht und mit Pflanzen, die man nicht aus dem Garten kennt.

Flora

Als wir dann auf dem Gipfel in den Wolken angekommen sind, war unsere Priorität, uns nicht aus den Augen zu verlieren. Vom Sonnenuntergang war keine Rede mehr.

Fog

Trotzdem hat die Wanderung Spaß gemacht. Durch die Nachtwanderung war der Rückweg dann noch einmal besonders spannend. Zurück sind wir dann mit der Fähre bei Nacht in Victoria Harbour eingelaufen.

Night


Maclehose Trail - Stage 5 und 6

Für diesen Sonntag haben sich Ajinkya und ich eine lange Wanderung vorgenommen. Los ging es an der Choi Hung MTR und wir sind zum Kowloon Peak hochgewandert. Von dort konnte man über ganz Kowloon, Hong Kong Island und sogar bis nach Lantau schauen. Trotz des wolkigen Himmels waren die Sichtverhältnisse also ziemlich gut.

Skyline

Stage 5 führt dann einigermaßen eben für 10 km über den Dächern Kowloons entlang.

Trail

Das Highlight ist dann der Gipfel Lion's Rock, an dem gleich mehrere Felsen für Fotos und den Blick über die Stadt einladen. Hier mischt sich der Weg mit einem Infopfad über die Natur und die Stellungen des zweiten Weltkrieges in dieser Gegend.

Lion's Rock

Am Ende von Stage 5 gelangt man zu einem Trinkwasserreservoir, an dem viele Affen in freier Wildbahn leben und Äpfel aus den Mülltonnen klauen. Gelegentlich bestehlen sie auch die Wanderer, weswegen es jede Menge Schilder mit Verhaltensregeln gibt. Zum Beispiel soll man die Affen nicht zu lange anstarren und auf keinen Fall essen, während sie zuschauen. Cool war auch, dass dort einige Babyaffen zu sehen waren.

Monkeys

Stage 6 ist dann eine relativ kurze Wanderung von einem Reservoir zum nächsten. Am Ende waren wir ziemlich erschöpft; wussten aber noch nichts von der Schlange an der Bushaltestelle. Statt dort in der Schlange zu stehen, sind wir daher noch weiter bis zur nächsten Haltestelle gelaufen und haben damit bestimmt noch die 20 km Marke geknackt.

Reservoir


Dim Sum, Eislaufen und noch mehr Dim Sum

Das Office für PG Studies hat am Samstag einen Kochkurs für Dim Sum organisiert. Im Prinzip ist Dim Sum eine Sammelbezeichnung für frittierte und dampfgegarte Speisen, die süß oder herzhaft sein können.

Los ging es mit Krabben - im Prinzip Maultaschen mit Krabbenfleischfüllung in Krabbenform. Als nächstes haben wir süße Pinguine gemacht, die mir deutlich besser gelungen sind, als die Krabben.

Pinguins

Zum Abschluss haben wir noch hasenförmige Dim Sum zubereitet und dann natürlich alles gegessen. Mein Umgang mit Stäbchen fand im übrigen Anerkennung.

Meal

Weil Britt (Stewardess von meiner Schule) gerade wieder nach HK geflogen ist, haben wir uns kurzfristig zum Eislaufen getroffen.

Ice rink

Danach habe ich mit ihr noch mehr Dim Sum gegessen.


Cathay Pacific

Am Samstag bin ich sehr früh aufgestanden, um zum Flughafen zu fahren. Dort hat die Aerospace Fakultät nämlich einen Besuch bei der Airline Cathay Pacific organisiert.

Wir hatten einen sehr netten Guide, der uns das Hauptquartier der Fluggesellschaft aus Hong Kong gezeigt hat. Besonders beeindruckend waren die Attrappen der eingesetzten Flugzeuge zum Training der Flugbegleiter. Für jeden Flugzeugtyp (777, 330, 350) gab es einen eigenen großen Raum, der wie das jeweilige Flugzeug aussah.

Mock Up Plane

Ich habe mir natürlich nicht die Gelegenheit nehmen lassen, einen First Class Sitz auszuprobieren. Davon gibt es bei Cathay in der First Class einer 777 genau sechs Ausführungen, die von 2 Flugbegleitern betreut werden.

First Class Seat

Am Ende der Tour haben wir noch einen der zwölf Flugsimulatoren gesehen, in dem die Piloten trainieren.

Flugsimulator